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Die wachsende Verwundbarkeit der Schweizer KMU gegenüber Cyberrisiken

Die Cybervorfälle in der Schweiz verdoppeln sich, und KMU stehen an vorderster Front: zuerst die Schwachstellen beurteilen, dann die Restrisiken versichern.

1 Min. Lesezeit
In diesem Beitrag
  1. Die Verwundbarkeit der Schweizer KMU
  2. Ein Vorgehen in zwei Schritten
  3. Die Beurteilung der IT-Sicherheit
  4. Die Cyberversicherung für die Restrisiken
  5. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  1. Im zweiten Halbjahr 2023 wurden in der Schweiz über 30’000 Cybervorfälle gemeldet, doppelt so viele wie im Halbjahr davor.
  2. KMU investieren wenig in Cybersicherheit und sind deshalb beliebte Ziele.
  3. Erster Schritt: die Schwachstellen der IT-Infrastruktur beurteilen.
  4. Zweiter Schritt: die Restrisiken mit einer Cyberversicherung abdecken.

Die Zahl der Cybervorfälle in der Schweiz steigt rasant, und kleine und mittlere Unternehmen kommen kaum hinterher.

Der zweite Halbjahresbericht 2023 des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) zeigt immer häufigere und komplexere Angriffe, oft verstärkt durch künstliche Intelligenz, die Betrugsversuche immer raffinierter macht.

Die Verwundbarkeit der Schweizer KMU

Die Schweiz gilt als technologisch führend, doch ihre KMU sind Cyberrisiken stark ausgesetzt. Sie gelten als wirtschaftlich solide, wenden aber wenig für ihre IT-Sicherheit auf: Für Cyberkriminelle sind sie damit beliebte Ziele, mit potenziell erheblichen Verlusten.

Ein Vorgehen in zwei Schritten

Assidu empfiehlt Unternehmen eine proaktive Strategie zur Risikominderung:

  1. Die Schwachstellen der IT-Infrastruktur beurteilen, um die erkennbaren Risiken zu verringern.
  2. Eine Cyberversicherung abschliessen, die auf die Restrisiken zugeschnitten ist.

Die Beurteilung der IT-Sicherheit

Eine Beurteilung der IT-Sicherheit zeigt genau, wo die Stärken und Schwächen der Infrastruktur liegen. So verstehen KMU, welchen Risiken sie tatsächlich ausgesetzt sind, oft ohne es zu wissen.

Die Cyberversicherung für die Restrisiken

Sind die erkennbaren Risiken verringert, gilt es, sich gegen die Restrisiken abzusichern. Eine Cyberversicherung deckt die finanziellen Folgen eines Angriffs:

  • Datenschutzverletzungen und ihre Kosten.
  • Die Wiederherstellung verlorener oder verschlüsselter Daten.
  • Die Haftpflicht gegenüber Dritten.
  • Den Betriebsunterbruch und den Ertragsausfall.

In einer Welt sich ständig wandelnder Cyberbedrohungen bleibt die Versicherung ein zentraler Baustein des Risikomanagements.

Assidu

Fazit

Mit einer sorgfältigen Risikobeurteilung und einer passenden Deckung sind KMU darauf vorbereitet, Cyberangriffe abzuwehren und im Ernstfall zu reagieren, und schützen dabei ihren Betrieb, das Vertrauen ihrer Kundschaft und ihren Ruf.

Angesichts immer neuer Angriffsmethoden stärken regelmässige Beurteilungen, eine angemessene Versicherung und ständige Wachsamkeit die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig.


Quelle: Bundesamt für Cybersicherheit (BACS), Halbjahresbericht 2023/2.

Aktualisiert

28. Oktober 2026.
Informativer Beitrag, ersetzt keine persönliche Beratung.
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